Frühjahrsputz-Studie: Österreicher verstecken „Schätze“ im Wert von 700 Euro

Jeder Zweite gibt zu, mehr als 10 ungenutzte Dinge zu bunkern

Mittwoch, 14. März 2018 — Pünktlich zur Frühjahrsputz-Hochsaison hat Shpock das Sammelverhalten der Österreicher untersucht. Die repräsentative Umfrage des mobilen Marktplatzes offenbart, warum es in heimischen Haushalten an Stauraum mangelt, weshalb wir nur selten ausmisten und welche positiven Effekte ein gründlicher Hausputz hätte.

Hürden beim Ausmisten

4 von 10 Haushalten in Österreich wünschen sich mehr Stauraum, wie eine aktuelle Shpock-Studie in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinsitut Marketingagent [1] zeigt. Jedoch ist dieser Platzmangel oft selbstverschuldet: 51 % geben zu, mehr als 10 ungenutzte Gegenstände im Haushalt zu horten. Neben Elektronikartikeln (z.B. Smartphones), nicht mehr benötigten Sport- und Fitnessgeräten, Spielen oder Möbeln, schlägt vor allem Kleidung zu Buche. 57 % der Befragten erklären, Kleidungsstücke zu besitzen, die sie nicht mehr planen zu tragen. Für den Überschuss gibt es einen Grund: 39 % geben an, dass es ihnen schwer fällt sich von Dingen zu trennen, die sie nicht mehr benötigen.

Ausmisten tut der Seele gut

Immerhin 41 % der Österreicher sagen aus, dass sie im vergangenen Jahr mindestens einmal ausgemistet haben.

  • Über die Hälfte (54 %) empfindet Erleichterung nach dem Ausmisten. Oft sind ungenutzte Dinge emotionaler Ballast für den Besitzer
  • 35 % geben an, dass sie nach dem Ausmisten glücklicher sind
  • 47 % freuen sich über den zusätzlichen Stauraum, den sie nach dem Ausmisten dazugewonnen haben
  • 21 % fühlen sich energiegeladen nach dem Ausmisten
  • Nur 11 % vermissen jene Dinge, die sie ausgemistet haben

Mehr Stauraum und Geld für Anschaffungen

Eine Vielzahl der aussortierten Gegenstände finden im Anschluss an den Frühjahrsputz neue Besitzer. 76 % der Österreicher haben in der Vergangenheit ungenutzte Dinge aus dem Haushalt online weiterverkauft. 48 % tun dies, um wieder mehr Stauraum zu schaffen. 14 % geben an, damit eine größere Anschaffung (z.B. Auto, Urlaub) finanzieren zu können. Im Durchschnitt verstauben Gegenstände im Wert von 711 Euro in jedem einzelnen Haushalt.

„Wir gehen davon aus, dass der tatsächliche Wert noch weit höher liegt“, so Shpock-Sprecherin Verena Titze. „Viele unterschätzen den Wiederverkaufswert beispielsweise von Elektronikgeräten wie Smartphones, Fahrrädern und Antiquitäten.“

Beispiele von Dingen, die oft zuhause verstauben:

  • Smartphone (iPhone 6 um 200 Euro)
  • Fahrrad (Damenmodell um 150 Euro)
  • T-Shirt (12er Set T-shirts um 30 Euro)
  • Designer-Tasche (Marc Jacobs um 150 Euro)
  • Kinderwagen (Kombi um 200 Euro)
  • Schrank (Ikea um 90 Euro)
  • Laptop (Lenovo ideapad um 250 Euro)

 

[1] Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform, 500 Personen aus Österreich repräsentativ für die Bevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren.