100.000 gebrauchte iPhones untersucht

iPhone-Preisanalyse zeigt, in welchen Bundesländern es die günstigsten Geräte gibt & in welchen Monaten man die besten Schnäppchen findet

Montag, 5. Dezember 2016 — Pünktlich zum Verkaufsstart des iPhone 7 haben die Betreiber der Flohmarkt-App Shpock den Markt für Secondhand-iPhones unter die Lupe genommen. Die Analyse von insgesamt 100.000 gebrauchten Apple-Geräten zeigt nicht nur den aktuellen Wert der unterschiedlichen Modelle, sondern auch in welchen Bundesländern die iPhones am günstigsten verkauft werden. Außerdem erfahren Schnäppchenjäger, wann sie am mobilen Marktplatz den meisten Erfolg haben.

Mehrheit der gebrauchten iPhones binnen einer Woche verkauft

Wer ein iPhone verkaufen möchte, muss für gewöhnlich nicht lange auf Anfragen warten. Das Apple-Gerät zählt zu den absoluten Lieblingsprodukten der Deutschen in der Flohmarkt-App Shpock (www.shpock.de). 59% der verkauften iPhones finden innerhalb der ersten Woche einen neuen Besitzer. Im Durchschnitt dauert es bis zum Verkauf rund 12 Tage - bei den neuesten Modellen (iPhone 6S und 6S Plus) liegt dieser Wert sogar nur bei sechs bzw. acht Tagen. [1]

Die aktuellsten Geräte erzielen auch noch nach einem Jahr auf dem Markt hervorragende Wiederverkaufswerte: Das 6S wird derzeit für 540 Euro angeboten, der große Bruder, das 6S Plus, gibt es für 640 Euro - diese Preise sind allerdings noch ohne zu feilschen (siehe weiter unten). >>> zur Infografik <<<

Herbst & Frühjahr ist Schnäppchenjäger-Saison

In den Tagen nach dem Verkaufsstart des iPhone 7 werden die Preise für die älteren Modelle auf dem Marktplatz erfahrungsgemäß um rund 25 Euro fallen. All jene, die sich die neueste Generation sichern, versuchen die Vorgängermodelle schnell zu Geld zu machen und sind daher verhandlungsbereiter. Danach lohnt es sich für Käufer auf die Phase Anfang Februar zu warten, wenn der Weihnachtstrubel vorbei ist und die Angebotspreise wieder spürbar sinken. 

Weihnachten als Top-Zeit für Verkäufer 

Die Analyse zeigt, dass Deutsche in den Wochen rund um Weihnachten bereit sind, etwas tiefer in die Taschen zu greifen bzw. wird rund um die Feiertage weniger gefeilscht. Dadurch liegen die Verkaufspreise oft über den Werten der Vormonate. >>> zur Infografik <<<

Wo werden gebrauchte iPhones am günstigsten angeboten?

In Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt man am günstigsten zu einem gebrauchten iPhone. Dort liegen die Preise 9% unter dem bundesweiten Schnitt. Zum Vergleich: In Bayern und Schleswig-Holstein zahlen Apple-Fans durchschnittlich 50-60 Euro mehr. >>> zur Infografik <<<

Das liegt offenbar zu einem Teil auch daran, dass in diesen Bundesländern weniger verhandelt wird als in anderen. Im deutschlandweiten Durchschnitt liegt der tatsächliche Verkaufspreis 20% unter dem ursprünglich geforderten Angebotspreis. Das heißt, wer in der Flohmarkt-App geschickt verhandelt, kann bei einem Ausgangspreis von 500 Euro in der Regel noch auf 400 Euro runterhandeln.

Tipps für iPhone-Verkäufer am mobilen Flohmarkt

  • Realistische Preisvorstellung und detaillierte Beschreibung
  • Beschädigungen (z.B. Displaybruch) vor Verkauf reparieren lassen
  • Originalverpackung mit Originalzubehör anbieten
  • SIM-Lock entsperren lassen
  • Gründliche Reinigung vor dem Verkauf  

[1] Im Rahmen der Analyse wurde eine zufällige Stichprobe von 100.000 iPhones untersucht, die zwischen dem 1.7.2015 und 31.8.2016 in der Flohmarkt-App Shpock gehandelt wurden. Dabei wurden nur gut erhaltene und keine defekten Geräte berücksichtigt. 

Die Angebotspreise im Verlauf der letzten 12 Monate.
Wann lohnt sich der Verkauf und in welchen Monaten sollten Schnäppchenjäger zuschlagen?
In welchen Bundesländern werden die gebrauchten iPhones im Schnitt am günstigsten verkauft?